Geschichtsquiz

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Beitragvon Hagelhans am Mo 26 Feb, 2007 16:35

Dass muss wohl der Mann aus gehacktem Eisen gewesen sein. Der dem der Yorksche Marsch gewidmet ist.
General York.
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Beitragvon Steve am Mo 26 Feb, 2007 23:59

Mist, war wohl auch zu einfach. =D>
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Beitragvon Hagelhans am Di 27 Feb, 2007 15:48

Bleiben wir bei den "Kriegernamen" aber wechseln wir die Epoche. Mal wieder etwas für die WW II:

Also: Jeder weiss, der Wüstenfuchs, das ist der Rommel. Der Adler der Ostfront ist der Rudel.

Aber wer ist Night Ghost of St. Truiden- Das Nachtgespenst von St.Truiden?
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Beitragvon Napoleon am Di 27 Feb, 2007 16:12

Mann, einfach.

Heinz-Wolfgang Schnaufer.

Heinz Wolfgang Schnaufer (* 16. Februar 1922 in Calw, Württemberg; † 15. Juli 1950 in Frankreich) war ein Offizier und Fliegerass der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Als 17jähriger legte er im November 1939 das Abitur mit Auszeichnung ab. Nach der Aufnahmeprüfung als Offiziersanwärter der Luftwaffe flog Schnaufer während seiner Ausbildung fast alle deutschen Flugzeugtypen. Im April 1941 erhielt er das Leutnantspatent und wurde zu einem Frontverband abgestellt.

Für seinen ersten Abschuss am 2. Juni 1942 erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse und für den sechsten Abschuss das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Das Deutsche Kreuz in Gold wurde dem Oberleutnant 1943 nach 15 Nachtabschüssen verliehen. Das Ritterkreuz erhielt er im Januar 1944, als er das 40. und 41. alliierte Flugzeug abgeschossen hatte.

In fünf Nächten hintereinander schoss er jeweils vier viermotorige Bomber ab. Im Mai 1944 wurde er zum Hauptmann befördert. Im Juli 1944 wurden ihm nach seinem 80. Abschuss das Eichenlaub und wenig später die Schwerter verliehen. Nach dem 100. Abschuss im Oktober 1944 erhielt er die Brillanten des Ritterkreuzes. Bei den Alliierten war er als "Ghost of St. Thrond" bekannt.

Im letzten Kriegswinter war der 22jährige Schnaufer Kommodore des Nachtjadgeschwaders 4, anfangs mit der II. Gruppe stationiert auf dem Flughafen Gütersloh.

Noch im März 1945 erprobte er die Dornier Do 335 für den Nachteinsatz. Sein letzter militärischer Einsatz fand am 9. April statt.

Am 19. April übernahm Schnaufer den Platzschutz in Tarp, um die Flucht eines Teils des Geschwaders nach Fassberg zu sichern.

Ende April 1945 kapitulierte Kommodore Major Schnaufer mit seinem Nachtjagdgeschwader 4 gegenüber den Briten. Er kam in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er im November 1945 nach einer Diphterieerkrankung entlassen wurde.

Die britische Luftwaffe stellte Schnaufers Maschine, auf der Markierungen für die Anzahl der abgeschossenen Bomber aufgemalt waren, im Hyde Park in London aus. Über der Messerschmitt Me 110 war ein Schild angebracht: "Diese Messerschmitt-Maschine flog der erfolgreichste Nachtjäger der Welt, der 23-jährige Major Heinz Wolfgang Schnaufer." Heute steht die Maschine im Londoner Imperial War Museum.

Am 13. Juli 1950 wurde Schnaufer bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Biarritz schwer verletzt und starb zwei Tage später.

Mit insgesamt 2.300 Starts und 1.133 Flugstunden war Heinz-Wolfgang Schnaufer der erfolgreichste Nachtjäger (121 Bomberabschüsse) des Zweiten Weltkriegs.
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Beitragvon Hagelhans am Di 27 Feb, 2007 17:34

Aiusgezeichnet!

Und vor Napoleon eine Frage stellt, stelle ich noch schnell eine die ich auch gleich selber beantworten werde.

Wo wohnt die Schwägerin und die Nichte von Heinz Wolfgang Schnaufer?

Hier: http://www.liebenfels.ch/ \:D/
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Beitragvon Napoleon am Fr 02 Mär, 2007 12:49

Als was ging die Villa Rheinland in Interlaken in die Geschichte der Schweiz ein und wie heisst die Villa heute?
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Beitragvon Voltigeur am So 04 Mär, 2007 17:13

Keine Ahnung,

Weiss den niemand etwas darüber ?
Auch bei Google finde ich nichts.


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Beitragvon Napoleon am So 04 Mär, 2007 17:28

Ich helfe mal. Es hat mit General Guisan zu tun.
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Beitragvon Voltigeur am So 04 Mär, 2007 17:33

Na dann einfach mal ein Schuss ins Blaue.

Es war das Hauptquartier von General Guisan und heisst heute Villa Guisan.

Echt, keine Ahnung.

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Beitragvon troupier suisse am So 04 Mär, 2007 17:41

Dachte ich auch, aber eher unwahrscheinlich. Guisans Hauptquartier war die Villa Cranz des gleichnamigen deutschen Industriellen und beherbergt heute die Gemeideverwaltung. Guisan hielt dort Einzug als das Reduit bezogen wurde. Die Villa Cranz diente von April 1941 bis Oktober 1944 als Hauptquartier. Der Terminus "Villa Rheinland" ist mir in diesem Zusammenhang unbekannt. Vermutlich war in dieser Villa sein Pferd Nobs einquartiert, oder so...
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