03. - 05. Juli 09 - 3. int. Militärfahrzeugtreffen Full

Rückblick auf verschiedenste Re-enactment und Living History Veranstaltungen

Moderator: Napoleon

Beitragvon Alpino am Mo 06 Jul, 2009 11:04

Napoleon hat geschrieben:Eigentlich hatten wir gar keine Zeit irgendwelche interviews zu geben, denn unser Programm war eng gesteckt, inkl. Tenuewechsel. ...





Na ja, unter Interview verstehe ich etwas anderes.

Ich wurde lediglich gefragt, wie ich heisse – meinen Namen haben sie dann auch noch falsch geschrieben, dann woher ich komme und was ich darstelle. Das war auch schon alles. Und so kam auch der Bull Shit zustande, den sie geschrieben haben. Denn:

- ich bin nicht nur Schweizer, ich habe auch noch einen italienischen Pass
- Alto Adige bedeutet Südtirol und das Südtirol gehörte bis November 1918 zur Österreich-Ungarischen Monarchie. Erst danach wude es Italien einverleibt. Es gab keine Alpini aus dem Südtirol.
- und wie schon gesagt, mein Name ist falsch geschrieben

Soviel zum Thema Interview und genaues Recherchieren, bevor man etwas veröffentlicht!!!
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Beitragvon Tech am Mo 06 Jul, 2009 15:39

@ Alpino

Nicht aufregen über diesen Artikel in der AZ. Wir im "tannigen" bekamen ja auch unser Fett weg, wobei ich noch immer auf der Suche nach en angeblichen Bierbäuchen bin. Denn zumindest in unserem Display waren wir alle schlank und rank wie die bekannte Hundesorte.

Die Tommy, GI's und Forze Armate hatten es in ihren Uniformen ja verhältnismässig locker. Unsere Eidgenossen hingegen in ihren über Bierbäuchen spannenden «tannigen Gwändli» hatten im Zeichen ihrer geliebt-gelebten Nostalgie hitzige Gefechte mit ihrem inneren Schweine- respektive Schweisshund auszutragen.


Es scheint wohl auch literarische Freiheit zu sein, einiges hinzuzufügen, dafür anderes zu verschweigen.

"Ein fundamentaler Grundsatz für die kleinen Armeen besteht darin, immer in Massen zu handeln; durch seine Anwendung allein können sie einige bedeutende Unternehmen vollbringen, indem sie darauf verzichten, alles zu decken und nur das Hauptziel anpeilen." (Jomini, 1779-1869)
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Beitragvon gijoe am Mo 06 Jul, 2009 15:45

Zum Glück waren wir gerade weg :smt002
Immerhin hat die gute Frau mit ihrem Eintritt noch das Museum unterstützt.
Beim Kommentar zum Wanderzirkus" jedes Detail stimmt" musste ich dann doch ein wenig schmunzeln. Es steht vor einem Museum also muss es authentisch sein !

Nun sind auch noch die ersten Bilder unseres War Photographers aufgetaucht !

http://reenactorenforum.parlaris.com/ftopic3320.html
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Beitragvon Hagelhans am Mo 06 Jul, 2009 17:20

Auch ein lässig/ schnoddriger Schreibstil kann nicht über die Inkompetenz hinwegtäuschen. Wen Frau Mehli weder Wissen noch Interessen sondern nur eine eingehend spürbare Abneigung für Militär und Geschichte hat, soll bitte besser über etwas anderes ihre Kritik abgeben. Derart unsachliche Artikel sind einem sachlichen auf Information ausgerichteten Presseerzeugnis einfach unwürdig.


Mit diesen Worten habe ich mir erlaubt den Zeitungsartikel zu kommentieren. Mein Beitrag wird allerdings noch von der Redaktion überprüft bevor er ins Internett gestellt wird.
Ob er reingestellt wird? :-k
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Beitragvon Napoleon am Mo 06 Jul, 2009 17:49

Ich glaube wir sind alle der meinung das es im Moemnt einfach so ist, das einfach alles und jedes in den Schmutz gezogen wird, wenn es nicht von der mehrheit der Bevölkerung auch gemacht wird. Wahrscheinlich kommt bals ein Verbot.

Aber wieder zum wesentlichen zurück.
Im grossen und ganzen sehe ich eine stetige verbesserung von verschiedenen Gruppen. Insbesondere was du Ausbildung angeht.
Militärcamping gibt es und wird es auch weiterhin geben, jedoch ist die Zahl der sogenannten Re-enactor die das machen doch schon etwas kleiner geworden.
Zudem haben wir doch den einen oder anderen aus anderen Gruppen, die sich für unsere Sache und die Art sehr interessieren, da Ihnen das andere zu langweilig geworden ist.

@Tech
ich glaube wir waren nicht gemeint, obwohl wir auch ein Pferd hatten, das etwas "breit" war. :smt047

Es war ja ein mehr oder weniger "WH" Verbot erlassen worden, jedoch ist das sehr schwierig durchzusetzte. Man müsste schon riguros durchgreiffen, wenn man das denn auch will. Ich Frage mich dann auch für was man eine eingangskontrolle macht, wenn sogar Erpsentarn reinkommt.
Jedoch sehe ich da weniger Handlungsbedarf. Grössere Sorge bereitet mir eher die immer grössere Masse an Kindern im Kampfanzug, Waffe und angemaltem Gesicht, denn genau diese sucht die Presse (da haben wir sie wieder).
Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft uns einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will.
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Beitragvon troupier suisse am Mo 06 Jul, 2009 17:58

Voilà, hier ist der Bericht auf der Website (im gewohnt schmoddrigen Schreibstil) online. Einfach Bild unten anklicken:

Bild

Und nu' ärgert euch nicht über Journalisten und ihre Texte. Es sind Sommerferien, also Sauregurkenzeit. Normalerweise taucht dann immer das Ungeheuer von Loch Ness auf. Aber da es bei uns nichts dergleichen gibt um die Inhaltsleere dieser Wochen zu stopfen, muss eben anderes herhalten. Immer locker bleiben, und denkt daran was Oscar Wilde einst festhielt:

Der Unterschied zwischen Literatur und Journalismus besteht darin, daß der Journalismus unlesbar ist und die Literatur nicht gelesen wird.
Die Welt ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt. (Oscar Wilde)
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Beitragvon Barbey am Mo 06 Jul, 2009 18:25

Hagelhans hat geschrieben:Auch ein lässig/ schnoddriger Schreibstil kann nicht über die Inkompetenz hinwegtäuschen. Wen Frau Mehli weder Wissen noch Interessen sondern nur eine eingehend spürbare Abneigung für Militär und Geschichte hat, soll bitte besser über etwas anderes ihre Kritik abgeben. Derart unsachliche Artikel sind einem sachlichen auf Information ausgerichteten Presseerzeugnis einfach unwürdig.


Mit diesen Worten habe ich mir erlaubt den Zeitungsartikel zu kommentieren. Mein Beitrag wird allerdings noch von der Redaktion überprüft bevor er ins Internett gestellt wird.
Ob er reingestellt wird? :-k


Ich persönlich habe akzeptiert, dass nur sehr wenige Journalisten sich dem Zeitgeist entziehen können und wirklich "Hardware", d. h. informativ, sachlich und fair, schreiben können bzw. wollen. Mit einer Mischung aus (gespielter) Scheu und Unterwürfigkeit wurde ich nach Name, Alter, Grad und Funktion gefragt. Dies während dem ich unsere FHD Gruppe am Beobachtungsgerät des FLBMD schulte.
Als ich Ihr sagte, ich würde Ihr gerne einige Details erklären, war Ihre Antwort das reiche Ihr bereits. Egentlich schmeichehaft , aber bedenklich, dass das schon ausreicht um mich zum Frauenheld des Offizierkasinos zu machen...............
Weiterer Kommentar überflüssig!
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Beitragvon Barbey am Mo 06 Jul, 2009 18:53

Ah, übrigens P.S. : Seit Sonntag weiss ich auch, dass es für Frauen verwerflicher ist, als für Männer in unseren Reihen mit zu tun. Um das geht so:
Gespräch Sonntag Nachmittag in Full.
Freundin 1: "Ich finde diese Kriegsverherrlichung gechmacklos"
Freundin 2: "Ja verabscheungswürdig, gell*
Freundin1: " Und am meisten stören mich die Frauen"
Freundin2: * Wie meinst Du das?"
Freundin 1: " Ja bei den Männern ist das Halt so eine Sache, aber F R A U E N ???,,,,,"

NEIN dies kein Auszug aus einem Sketch des Cabaret "Gamälletecheli"zu Thema FHD im Jahre 1940 . Nein Originalkonversation Sommer 2009- Auch hier erübrigt sich ein weiterer Kommentar.
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Beitragvon gijoe am Mo 06 Jul, 2009 19:11

Napoleon hat geschrieben:Im grossen und ganzen sehe ich eine stetige verbesserung von verschiedenen Gruppen. Insbesondere was du Ausbildung angeht.
Militärcamping gibt es und wird es auch weiterhin geben, jedoch ist die Zahl der sogenannten Re-enactor die das machen doch schon etwas kleiner geworden.
Zudem haben wir doch den einen oder anderen aus anderen Gruppen, die sich für unsere Sache und die Art sehr interessieren, da Ihnen das andere zu langweilig geworden ist.

Tja ein Wochenende im ewig gleichen Camping Camp rumhängen und sich die Lampe füllen wird irgendwann langweilig. Irgendwann werden auch die Jungen Burschen, die mit den " Sugar Daddys " mitlaufen merken das sie ihre Idole in Sache authentischem Auftreten schon längst überholt haben und ohne den Müll im Umfeld der die beste Impression runterzieht, weit besser dastehen würden.
Die Zahl der "Camper" ist nicht kleiner geworden, sie haben sich nur in zwei Lager gespalten und je nachdem wie der Wind weht und welcher
" Tätschmeister" das bessere Angebot macht, ist man bei den Einen oder Anderen mit dabei.
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Beitragvon Alpino am Mo 06 Jul, 2009 19:55

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